Als wir aufwachen ist es kalt und stürmisch. Das veranlasst uns zu einem schnellen Frühstück und der Rekord fällt: um 9:20 fahren wir los zum holtug kridtbrud, einem ehemaligen Kreidebruch der seltene Pflanzen- und Tierarten beherbergt. Leider weht der starke Wind in die falsche Richtung, so dass wir nach kurzer Strecke – für die wir allerdings lange brauchen – den Offiziellen Radweg verlassen und durch den Wald fahren. Unsere Rechnung geht auf, im Wald ist der Gegenwind viel schwächer und wir kommen besser voran. Gegen 13 Uhr erreichen wir köge. von dort fährt bereits eine S-Bahn nach Kopenhagen, ist aber noch ziemlich teuer. Wir informieren uns über mögliche spätere Stationen und fahren erstmal weiter, wegen des immerfort starken Gegenwinds allerdings nicht auf dem Berlin – Kopenhagen Radweg. Dafür gibt es einige speziell angelegte Radwege mit perfektem Untergrund, die nur den Nachteil haben dass wir ständig nach dem richtigen Weg suchen müssen. Gerade als das dauernde suchen nervig wird treffen wir bei greve Strand wieder auf die ausgeschilderte Route und kommen von da an Dank Rückenwind und guter Wege schnell voran. Pünktlich um 5 vor 8 erreichen wir unsere Gastgeberin. Mit dem Airbnb Zimmer haben wir einen Glücksgriff getan: nette Gastgeberin, ein schönes großes ruhiges Zimmer, und das ganze nur ca. 20 Minuten vom Zentrum entfernt.

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